Absolute Unverständnis am Krayenberg/
Schlußlicht hat Spitzenreiter voll im Griff/
Kali-Elf mit Geburtstagsgeschenk für Co Börner

Tiefenorter Schiri-Schelte

SGTF - TuS Meimers 2:3 (2:1)
Bislang ohne Punktgewinn ist die SG Tiefenort/Frauensee II, die für ihre mißliche Lage dem Schiedsrichter einen Teil der Mitschuld gibt.
Die SG ging bereits in der 1. Minute durch Petri in Führung. Diese glich Marko Albrecht mit einem unhaltbaren 25-Meter-Schuß aus. Doch M. Klinzing brachte den Gastgeber mit plaziertem Linksschuß erneut in Führung. Auf der anderen Seite konnte Oldie Schmidt einen Freistoß von Stefan Reich nur abklatschen, den Abpraller staubte Christian Ender zum 2:2 ab. Derselbe Akteur umspielte den Frauenseer Libero und erzielte mit dem 3:2 seinen 12. Saisontreffer (mö/fer/stz/FW).
Unterhalb der Krayenburg versteht man die Welt nicht mehr. Unumstritten sollte man eigentlich mit der gezeigten spielerischen Leistung in den vergangenen Wochen nicht am Tabellenende stehen. Unumstritten haben die Tatsachenentscheidungen der Unparteiischen allerdings großen Anteil daran. Wiedereinmal fühlten sich die Einheimischen am Ende verschaukelt, so daß es auch diesmal nicht zum Punktgewinn reichte.
Die SG legte los wie die Feuerwehr und ging nach noch nicht einmal einer gespielten Minute in Führung. Petri hatte bei seinem Spurt auf rechts von der Mittellinie gegen die Gäste, die noch nicht auf dem Platz zu sein schienen, genüßlich viel Platz. TuS-Spielgestalter Albrecht glich mit einem satten Pfund aus gut 25 Metern aus. Klinzing gelang kurz darauf die erneute Führung. Die SG-Defensive um den emsigen und weitsichtigen Libero David Neumann ließ wenig gefährliche Aktionen zu und unterband den TuS-Spielaufbau gleich in seinen Anfängen.
Mit dem Wiederanpfiff fiel gleich der Meimerser Ausgleich. Einen Freistoß konnte Udo Schmidt, der die beiden verletzten Stammtorhüter Happ und Schrön, bis auf diese Aktion wieder einmal glänzend vertrat, bei tiefstehender Sonne nur nach vorne abklatschen, Ender ist am schnellsten und staubt ab (46.). Kurz vor Schluß nutzt der quirlige TuS-Angreifer einen Stellungsfehler von Neumann und läßt Keeper Schmidt im eins gegen eins keine Abwehrchance (82.).
Die Gäste wirkten übers ganze Spiel gesehen nicht unbedingt wie ein souveräner Tabellenführer. Auch nicht am Spielfeldrand, wo eine Handvoll weiblicher "Meimerser Fans" und einige Wechselspieler ihre gute Kinderstube zu Hause gelassen hatten. Das gehört sich ganz einfach nicht. Allerdings waren sie in ihrer Effektivität auf dem Platz einen Schritt voraus und nutzten die zwei kleinen Stockfehler der Hausherren beim 2:2 und 2:3 rigoros aus. Vom Lob des Spitzenreiters, die bis dato beste gegnerische Mannschaft gewesen zu sein, kann man sich freilich nur wenig kaufen. Das und die Tatsache das erneut nahezu die komplette 1. Mannschaft samt Trainergespann am Spielfeldrand die Reserve unterstützte und auch sonst eine Menge Gäste die Frauenseer Sportanlage besuchten, sollte doch Mut für die kommenden Aufgaben machen und endlich den ersten Dreier am Wochenende in Dermbach herbeiführen.



ABPFIFF -
DER :

Die obige Überschrift mit großen Lettern in der Mittwochsausgabe dürfte (mal wieder) für erhitzte Gemüter sorgen. Um den Wind den Unverbesserlichen gleich aus den Segeln zu nehmen, kam dieser Vermerk vom Pressewart Dieter Schleifer und nicht von Seiten der SG! Den Spruch "alles gleicht sich über die Saison gesehen irgendwann mal aus", kann an der Sandspitze wohl niemand mehr hören und Glauben schenken. Stinksauer ist man bei der SG auf den Schiedsrichterausschuß und seine Referees. Obwohl das Gremium wohl sicherlich am Wenigsten dafür kann, verlor die Spielgemeinschaft bis heute schon wichtige Zähler, die am Ende zum Klassenverbleib möglicherweise fehlen können durch fragwürdige Entscheidungen und Regelauslegungen. Ein nicht gegebener Elfer nach klaren Grätschen von hinten gegen Gobel in Durchgang eins und ein indirekter Freistoß (?) nach gestreckten Bein von TuS-Keeper Wölling, der allerdings klar den Ball spielt und ins Aus klärt, sind gleich zwei Beispiele dafür. Auch hier hätte es einen Strafstoß oder wenn nicht, dann Einwurf für die SG geben müssen.
Sicherlich entscheidet der "Mann in Schwarz" nicht alleine die Partie, man sollte aber vom KFA und den beteiligten Schiedsrichtern auch den Unmut auf Seiten der SG verstehen, wenn obendrein in solch brenzliger Lage in drei aufeinanderfolgenden Partien eine möglicherweise spielentscheidende Situation gegen die Mannschaft ausgelegt wird (mö).

Dem Primus beinahe ein Bein gestellt: haben die Krayenberger (hier links mit Mario Simon gegen TuS-Sturmführer Marko Albrecht) am vergangenen Wochenende. Am Ende unterlag man trotz spielerischer Ausgeglichenheit knapp mit 2:3 Toren. Foto: matz

Tore:
1:0 Petri (1.), 1:1 Albrecht (11.), 2:1 Klinzing (16.),
2:2, 2:3 Chr.Ender (46./82.)

gelbe Karte: Klinzing, Gobel - Reich, Fritz
gelb-rote Karte: /
rote Karte: /
bes.Vorkommnisse: /

Zuschauer: 75

SR. Chr.Eckelt (BaSa)

SGTF:
U.Schmidt - Schulze, Neumann, Weber (85./St.Möller), Schneider -
Petri (77./Hannusch), Simon, Klinzing, St.Pilitsch -
Herbst, Gobel

TuS:
Wölling - Fritz (46./Jacob), Reich, S.Ender -
Aßmus, Albrecht, Schwarz, Heß, D.Ender (87./Herzog) -
Gattinger, Chr.Ender

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Schnelle Führung

SGTF - FSV "Drei Gleichen" Mühlberg 3:1 (1:1)
Das Fazit einer überaus schwachen ersten Hälfte in der Fußball-Regionalklassenpartie im Kaffeetälchen lautete: Zwei schnelle Tore und dann 40 Minuten gähnende Langeweile. Dabei hätte es für die Gastgeber kaum besser beginnen können. Schon nach 50 Sekunden umspielte Hessel mit gekonntem Dribbling seinen Gegner und erzielte mit Flachschuss die Führung [...] Tiefenort hatte die Partie im Griff, ohne dabei allerdings spielerisch überzeugen zu können. Da war höchstens Meyer's schöne Einzelleistung, als er zwei Verteidiger umkurvte und mit Schuß ins kurze Eck das 3:1 besorgte, noch ein Highlight. Als die Gäste in der Schlußviertelstunde ihre Kräfte bündelten und so etwas Ähnliches wie ein Aufbäumen andeuteten, ergaben sich für die Gastgeber Freiräume. Bei konzentrierterer Ausnutzung dieser Konterchancen hätten sie für einiges entschädigen können. Aber sowohl Wolfram (80.), der zu eigensinnig war, als auch Hessel und Adler vegaben ihre Chancen (fd/stz/FW).

SGTF:
P.Weber - Wohlfarth (86./Neumann), Ritz, Lotze -
Wolfram, G.Narbei (86./R.Weber), Krug (48./Meyer), Schmidt, Lemmer -
Hessel, Adler

Tore:
1:0 Hessel (1.), 1:1 (7.), 2:1 Wohlfarth (57.), 3:1 Meyer (66.)

am Samstag, dem 18. September um 15.00 Uhr
6. Runde der RK St.7
SV "Kali" Unterbreizbach - SGTF

am Sonntag, dem 19. September um 15.00 Uhr
8. Runde der 1.KK
SV Blau-Weiß Dermbach II (11.) - SGTF II
SR: E.Christof (Unterbreizbach)

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